Musings

Erlebnisse, Gedanken und Fundstücke

Februar 2010 archive

“Mein Name ist Zack. Anatol Zack.”

millers typewriter; Foto: jasminejennyjen (via Flickr)

miller's typewriter; Foto: jasminejennyjen (via Flickr)

Schreiben Sie gelgentlich Erzählungen oder Romane?

Wälzen Sie dann schonmal Telefonbücher, um griffige, originelle oder bildhafte Namen für die handelnden Figuren zu finden?

Schauen Sie doch das nächste Mal einfach in Ihren Spam-Ordner, denn Spam-Versender überschlagen sich derzeit geradezu, “echt” klingende Absendernamen zu generieren, die häufig unfreiwillig komisch erscheinen.

Beliebte Methoden der “Namensfindung” sind

  1. Mischen von englischen Vor- und (vermeintlich) deutschen Nachnamen:
    Ashton Zenzinger, Wayne Rosentreter, Audrey Schrapp, Carson Klostermayr oder Juanita Proske
  2. Die Wahl sehr ungewöhnlicher oder altertümlicher Vornamen in Kombination mit einem mehrsilbigen Nachnamen:
    Brunhilda Shepard, Lätizia Nakel, Radulf Reisenauer, Florinda Lustigmann, Tristan Telepoczky oder Euphemia Grüner.
  3. Die Wahl wenig gebräuchlicher Vornamen in Kombination mit einem kurzen, “knackigen” Nachnamen:
    Melchior Klob, Anatol Zack, Igor Hirn oder Camilla Zwick.

Übrigens: alle hier aufgeführten Namen stammen aus Spam-Mails, die ich am vergangenen Wochenende erhalten habe.

Foto: “miller’s typewriter” von jasminejennyjen unter CC BY 2.0 (via Flickr)

Flash-Portfolio aus Frankreich

Was man alles Schickes mit Flash anstellen kann, lässt sich auf der Website der französischen Agentur xxs bestaunen.

Der Frühling kommt…

…auch wenn es nicht so aussieht.

Berlin-Kreuzberg,1.2.2010

Aber:

Die Katze haart.

Unter den Tannenzweigen im Blumenkasten schieben die Zwiebelblumen grüne Spitzen aus der gefrorenen Erde.

Die Hyazinthe am Fenster blüht.

Im Baum vor dem Fenster singt ein Vogel.

Aber von mir aus können wir auch noch vier Wochen richtig viel Schnee haben!

Berlin-Kreuzberg, 27.1.2010