Musings

Erlebnisse, Gedanken und Fundstücke

Jahresrückblick 2018 in Stichpunkten

Zugenommen oder abgenommen?
Ab der Jahresmitte abgenommen. 5% sind weg. Frust- und Stressfressen sind nach wie vor meine Hauptgegner…

Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Zwischendrin waren sie schon mal ganz kurz, sind jetzt aber wieder etwas nachgewachsen. Mitte Januar kommen sie wieder ab.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Der Unterschied zwischen den Augen verstärkt sich: Eins ist weit-, das andere kurzsichtig. Ich kneife nun häufiger ein Auge zu, wenn ich etwas besonders gut sehen oder lesen will. Je nach Entfernung muss ich das eine oder das andere Auge schließen.

Mehr bewegt oder weniger?
Mich: Weniger wahrscheinlich, auf  jeden Fall insgesamt viel zu wenig.
Dinge: Sehr viel, wenn auch meist nur im Kleinen.

Mehr Geld oder weniger?
Insgesamt etwas mehr, dafür aber auch bedeutend mehr gearbeitet.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Bis auf meinen runden Geburtstag mir kaum Extras geleistet und nichts gespart – die Ausgaben steigen stärker als die Einnahmen. Also eher etwas mehr.

Der hirnrissigste Plan?
An die 100 Websites allein an die DSGVO anpassen wollen.

Die gefährlichste Unternehmung?
Ich gebe mir Mühe, nicht gefährlich zu leben.

Die teuerste Anschaffung?
Der Kaffee-Vollautomat. Ich finde nach wie vor, dass diese Geräte für das, was sie machen, hoffnungslos überteuert sind. Aber ich genieße die Bequemlichkeit.

Das leckerste Essen?
Fleisch mit Soße. In Winningen, bei P., bei U.

Das beeindruckendste Buch?
Kaum wirklich beeindruckende Bücher gelesen. Immerhin etwas mehr Abwechslung als immer nur Krimis und Thriller. Nach geht mir noch “Die russische Mauer” von Alissa Ganijewa, weil ich mal wieder gemerkt habe, wie wenig ich über die ehemalieg Sowjetunion, den Kaukasus und den modernen Islam weiß.

Das enttäuschendste Buch?
“Der verborgene Garten” von Kate Morton, das ich 2015 für mich selbst als “gut und unterhaltsam geschrieben – die perfekte Urlaubslektüre” charakterisiert hatte, und jetzt nur noch als schlecht geschrieben (oder übersetzt?), vorhersehbar und klischeehaft empfinde.

Der ergreifendste Film?
“Ergreifend” ist das falsche Wort; Filme ergreifen mich in der Regel nicht (mehr). Gute Filme im ARTEKino Festival gesehen, darunter besonders in Erinnerung: L’Animale, Il Cratere, ΟΙΚΤΟΣ, Flesh Memory, Dene wos guet geit.

Die beste Serie?
KindKind (P’tit Quinquin) und dieFortsetzung QuakQuak und die Nichtmenschen (Coincoin et les z’inhumains) von Bruno Dumont

Die beste Musik?
Neu gehört: Soundtrack von Matti Bye zum Film “Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand”; Fleet Foxes; Asav Avidan & The Mojos
Gerne wiedergehört: Dissidenten, Michael Nyman, Leonard Bernstein, Balkan Fever, Andy M. Stewart, Poems for Laila

Das schönste Konzert?
Kein Konzert dieses Jahr.

Das beste Theater?
Kein Theater.

Die interessanteste Ausstellung?
Nicht viele Ausstellungen besucht. Am nachhaltigsten im Gedächtnis blieb mir die Foto-Ausstellung von Edward Burtynsky im Ludwig Museum Koblenz.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Arbeit

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Geburtstagsvorbereitungen

Vorherrschendes Gefühl 2018?
Nicht das jetzt auch noch!

2018 zum ersten Mal getan?
Mich in die Alterskategorie “50 bis 59″ eingeordnet und gedacht, dass ich aus Marketingsicht jetzt endgültig zu den uninteressanteren Zielgruppen gehöre.

2018 nach langer Zeit wieder getan?
Offiziell Urlaub, ohne erreichbar zu sein.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Krankenhausbesuche, inkompetente Dienstleister, Meinung statt Wissen

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
“Das Internet funktioniert nicht so, wie Sie denken.”

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Das sollten besser andere beurteilen.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Solidarität eines Kollegen gegenüber einem sehr schwierigen Kunden.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Danke, dass Sie da sind.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Siehe Geschenk

Der schlimmste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Habe ich verdrängt…

Der schlimmste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
???

Besseren Job oder schlechteren?
Denselben, aber die Bedingungen verändern sich. Beratung interessiert immer weniger, vor allem Selbstständige und Inhaber kleiner Betriebe wollen immer mehr die Verantwortung für Entscheidungen delegieren.

Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Diverse Einsichten in meine körperlichen Grenzen, die mit zunehmendem Alter immer enger werden.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Nichts richtiges, nur viele kleine Stressymptome, vor allem Migräne, Entzündungen in Mund und Gesicht, Angioödeme und seit langer Zeit mal wieder: Bauchschmerzen.

Davon war für die schlimmste?
Migrände mit Borg-Auge.

Wort des Jahres?
Kladderadatsch

Unwort des Jahres?
AfD

Lieblingsblog des Jahres?
Tagebuchblogger: Frau Brüllen, Christian Fischer, Joel.lu, Kaltmamsell, Herr Buddenbohm und viele andere.

Größter Wunsch fürs kommende Jahr?
Keine Katastrophen

2018 war mit einem Wort…?
Anstrengend

Vorsätze für 2019?
Mich arbeitsmäßig auf das besinnen, was ich kann und gerne tue und Unterstützung für die anderen Aufgaben finden.
Die guten Entwicklungen in meinem Leben vorantreiben, die Irrwege abhaken.
Konsolidieren.

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