Musings

Erlebnisse, Gedanken und Fundstücke

Spam-Poesie

Manchmal bringen die maschinellen Übersetzungen gar Wundersames zustande:

*Man muss welchen Schaden nicht erklären es trägt die Zigarette auf.
Alle wissen es….*

Wir bieten die reale Hilfe an, Tausende Europäer haben diesen Rat schon ausgenutzt.
Nach der Statistik gelten die Kombinationen antidepressant and antismoking Patch am besten.

*_Mache den Versuch – schenke sich noch 10 Jahre des Lebens.

Das ist einfach großartig – dieses Versschema! (” Man muss welchen Schaden…”) Diese Formulierungen! (“…haben diesen Rat schon ausgenutzt”) Die Wortwahl! (gibt es wirklich keine Übersetzung für “antidepressant”?)

Und dann das Verkaufsargument, man solle doch bitte das Anti-Rauch-Mittel zusammen mit dem Anti-Depressions-Mittel nehmen, dann wirke es “am besten”! Kein Wunder, wer das Rauchen aufgibt, kann schon mal depressiv werden.

Schade, dass ich nicht rauche, ich würde nach solch einer hübschen Ansprache vielleicht sogar versuchen, “sich noch 10 Jahre des Lebens” zu schenken.

smoke lotus by linh.ngan
Foto:smoke lotus von  linh.ngan unter CC BY 2.0 (via Flickr)

Seddinsee und Große Krampe

Wir – der Mann und ich – haben uns für zwei arbeits- und ereignisreiche Wochen mit einem erholsamen Samstagsspaziergang belohnt. Es ging nach Köpenick: den Gosener Kanal entlang bis zum Seddinsee und dann am Westufer des Seddinsees entlang bis zur Fähr-Haltestelle “Große Krampe”.

Wir sind gemütlich gute 6 km spaziert und waren begeistert von der abwechslungsreichen Landschaft: Kiefern-Nutzwald wurde abgelöst von Mischwald, teils sehr sumpfig, naturbelassene Uferstreifen mit Sumpf-Schwertlilien und breiten Schilfstreifen, in denen Drosselrohrsänger ihren unverwechselbaren “Gesang” zum Besten gaben, eine große naturbelassene Wiese mit Holunder- und Rosenbüschen – und immer wieder weite Blicke über den See.

Krönender Abschluss war die Fahrt mit der Fährlinie F21 von Große Krampe nach Schmöckwitz, die leider mit knapp 10 Minuten viel zu kurz war…

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Himmelfahrt

Gestern haben wir mit einer dicken Arbeitssitzung das frisch renovierte und bezogene Büro beim Mann eingeweiht. Unglaublich, wie produktiv und kreativ man in der richtigen Umgebung werden kann…

Später wurde noch der 50 Jahre alte Massivholz-Schreibtisch durch drei enge Türen (1-5 cm Spielraum) gewuchtet, an seinen neuen Platz verfarchtet und zur Feier des Tages mit Möbelpolitur verwöhnt. Rechner und Telefon sind dann heute dran.

Ein würdiger Abschluss: 1.100 g Beelitzer Spargel mit Kartoffeln, Schinken und Sauce Hollandaise zum Abendbrot – FEIERTAG!

Neuköllner Maientage

Ein großer Rummelgänger bin ich schon seit Grundschulzeiten nicht mehr, aber am Sonntag lockten das gute Wetter und die Rhododendronblüte den Mann und mich in die Hasenheide, und da es der letzte Tag der Neuköllner Maientage war, dachten wir, was soll’s, schauen wir mal vorbei.

Schön war’s:

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