Wir - der Mann und ich - haben uns für zwei arbeits- und ereignisreiche Wochen mit einem erholsamen Samstagsspaziergang belohnt. Es ging nach Köpenick: den Gosener Kanal entlang bis zum Seddinsee und dann am Westufer des Seddinsees entlang bis zur Fähr-Haltestelle “Große Krampe”.
Wir sind gemütlich gute 6 km spaziert und waren begeistert von der abwechslungsreichen Landschaft: Kiefern-Nutzwald wurde abgelöst von Mischwald, teils sehr sumpfig, naturbelassene Uferstreifen mit Sumpf-Schwertlilien und breiten Schilfstreifen, in denen Drosselrohrsänger ihren unverwechselbaren “Gesang” zum Besten gaben, eine große naturbelassene Wiese mit Holunder- und Rosenbüschen - und immer wieder weite Blicke über den See.
Krönender Abschluss war die Fahrt mit der Fährlinie F21 von Große Krampe nach Schmöckwitz, die leider mit knapp 10 Minuten viel zu kurz war…
Gestern mit dem Mann eine wunderschöne Wanderung entlang dem Spreeufer unternommen. Startpunkt war der Bahnhof Hangelsberg, dann ging es entlang des 66-Seen-Rundwegs durch Hangelsberg, über die Spreewiesen die Spree entlang bis zum Wehr Große Tränke, wo die Müggelspree den Oder-Spree-Kanal verlässt, weiter den Oder-Spree-Kanal hinauf durch schöne Auwälder bis nach Fürstenwalde.
Die gesamte Strecke war etwa 9 km lang und bot landschaftlich viel Abwechslung. Wanderer begegneten uns kaum, nur vereinzelte Radfahrer und ein paar Kanuten.
Da Start- und Zielpunkt der Wanderung jeweils Bahnhöfe sind, lässt sich diese Tour gut als autofreier Tagesausflug machen. Die Regionalbahn fährt etwa jede halbe Stunde nach/von Fürstenwalde und jede Stunde nach/von Hangelsberg.
Hier ein paar Eindrücke:
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