Große Köpfe hat’s erfunden, und ich mache mit: 30 schöne Momente oder Dinge im September 2020:
#1 – Geburtstagsgeld
Aus der Verwandtschaft ist ein hübsches Sümmchen zusammengekommen, das ich in Kamerazubehör investieren werde. Fragt sich nur noch: Lieber zuerst ein Tele- oder ein Makroobjektiv? Erstmal aufs Konto…
#2 – Zugfahrkarten kaufen
Mitte September geht’s nach Koblenz – 1. Klasse
#3 – Bei Migräne frei machen können
#4 – Selbst gekochte Suppe mit Rindfleisch
#5 – Das wunderbare Gefühl, wenn wieder Ordnung und Sauberkeit herrschen
#6 – Flow
#7 – Das neue Telephon
Ja, mit ph
#8 – Ein Telefonat, das wider Erwarten gut gelaufen ist
#9 – Das Gefühl, wieder das Steuer zu übernehmen
#10 – Jemand freut sich, dass ich anrufe
#11 – Menschlichkeit erleben, zum Beispiel die Trauer um Nachbarn
#12 – Ein orangefarbener Ball am Morgen- und Sterne am Abendhimmel

#13 – Frühstück auf der Terrasse
#14 – Alles geschafft und dann Mittagsschlaf

#15 – Der Ruhepol sein
#16 – Ausruhen
#17 – Im Liegestuhl in der Sonne liegen

#18 – Pfirsich-Schoko-Crumble
#19 – Die Hitze ist vorbei
#20 – Sahne an die Decke kleben
Die Freude, Bauschaum über Kopf verarbeiten zu müssen: Leider ist die Schwerkraft schneller als die Aushärtung…
#21 – Langer Mittagsschlaf mit Robin
Tiefenentspannung pur
#22 – Käsebrötchen mit Butter und Tomaten
#23 – Ein Ausflug nach Bendorf

#24 – Mit der Decke im frischen Wind im Liegestuhl
Ein Zauberberg-Moment.
#25 – Regenbogen, Amseln, Herbstlicht

#26 – Entspannte Zugfahrt
Ereignislose Fahrt zurück nach Berlin, nun wieder 2. Klasse.

#27 – Wenn die Aspirin wirkt und der Kopfschmerz nachlässt…
#28 – Bunte Herbstsachen anziehen

#29 – Mittagsschlaf weil das Arbeitspensum geschafft ist
#30 – Endlich die letzten Taschen ausgepackt und aufgeräumt
Ich bin wieder hier.
Große Köpfe hat’s erfunden, und ich mache mit: 30 schöne Momente oder Dinge im August 2020:
#1 – Helmkasuare
Ein wunderschöner Vogel mit interessanten Verhaltensweisen. Gefunden über Herrn Buddenbohm. Mehr dazu hier.
#2 – Ein neues System zum Ausprobieren entdeckt: Working Out Loud
#3 – Hübsches Essen kochen

#4 – Ein “Ausflug” in die Stadt zum Alexa: nicht schön, aber interessant

#5 – Ich plane eine Wanderung…
#6 – Wärme, Sommer, Sonne; Bummeln bei Karstadt
#7 -Mit der neuen Kamera fotografieren
#8 – Ich starte meine Foto-Website (neu) und vernetze mich mit Fotografen aus aller Welt
#9 – Fotos auswählen, die ich der Welt zeigen möchte

#10 – Wichtiges für die Arbeit lernen und sich damit neue Geschäftsfelder eröffnen
#11 – Einkaufen im KaDeWe
#12 – Kaffee trinken im Adlon

#13 – Frei nehmen dürfen, wenn mir danach ist oder es einfach nicht mehr geht.
#14 – Kürbissuppe essen
#15 – Fremde Fotos anschauen und von Profis lernen
#16 – Fast zwei Wochen vorher mit der Geburtstagsplanung fertig sein
#17 – Das totgeglaubte Alpenveilchen treibt wieder aus

#18 – Der winkende Gerüstarbeiter ganz oben auf dem Kirchturm
#19 – Goldenes Licht am Morgen

#20 – Einladung zu einem runden Geburtstag im nächsten Jahr ins Allgäu
#21 – Lernen und herumprobieren mit Kameraeinstellungen (Manueller Modus!)
#22 – Das Portulakröschen blüht!

#23 – Joghurt mit frischen Pfirsichen
#24 -Blumenzwiebeln kaufen
#25 – Frisches Weißbrot mit Butter und Marmelade
#26 – Fotoausflug zum Friedhof im Regen

#27 – Gartenarbeit
#28 – entspannte Feier
#29 – Pflaumen pflücken
#30 – Einen Tag lang mit niemandem sprechen
#31 – Ich und mein Buch.
Ungeordnete Gedanken anlässlich einer Foto-Challenge:
Inhalt
Selbstporträt = ein Porträt des Selbst.
Was ist das Selbst?
Äußere Form, Körper, Gesicht.
Persönlichkeit.
Gefühle, Gedanken.
Beziehungen zu Orten, Menschen, Zeit.
Erinnerungen.
Wünsche, Träume, Sehnsüchte.
Identität.
Kleidung.
Umgebung, Dinge, Besitz.
Ein Eindruck in der Welt: ein Schatten, eine Spur im Sand, eine Spiegelung.
Form
Soll das Selbstporträt etwas Universales aussagen oder eine Momentaufnahme darstellen?
Dokumentation eines momentanen äußeren oder inneren Zustands?
Das Ganze zeigen oder ein Detail?
Muss das Detail fürs Ganze stehen (können)?
Farbig oder Schwarzweiß?
Digital oder analog?
Stillleben oder Action Shot?
Rezeption und Inszenierung
Für welchen Betrachter wird das Selbstporträt erstellt?
Soll es zeigen, was der Porträtierte darstellen/zeigen oder was der Betrachter sehen möchte?
Soll das Selbstporträt etwas zeigen, was man gewöhnlich lieber verbirgt?
Wie groß ist der Anteil des Betrachters an der Aussage/Wirkung des (Selbst-)Porträts?
Wie gestellt/konstruiert soll das Selbstporträt sein?
Da das Selbstporträt von einem selbst fotografiert wird, ist ein gewisser Grad an Inszenierung nicht auszuschließen.
Monolog, Deklamation oder Dialog? Oder komplette Verweigerung?
Ergebnis

Ghost of me (2020)
Erstaunlicher Effekt des Kalorienzählens: Ja, man muss nichts tun als eine Zahl unter einer anderen zu halten, aber währenddessen liegt der Körper auf der Lauer und versucht mich in einem unachtsamen Moment zu erwischen, um das kleine, aber stetige Defizit, das ich anhäufe, mit einer flinken Disziplinlosigkeit ungeschehen zu machen.
André Spiegel, flfnd, https://flfnd.tumblr.com/post/177972534905/2018-09-10
WILL ich das?
Will ICH das?
Will ich DAS?
Es hilft, sich diese Fragen ab und an zu stellen…