23. Mai 2011

Quallensee in Palau

Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zu Quallen: Ich finde sie hochgradig faszinierend, wunderschön und bekomme panische Angst, wenn ich mit ihnen in einem Meer bin. Sehe ich beim Baden eine Qualle, kann ich auf Wasser laufen, so schnell bin ich draußen…

Kein Wunder, dass der “Quallensee” (Ongeim’l Tketau; Jellyfish Lake) in Palau eine große Faszination ausübt, auch wenn ich dort NIE tauchen werde:

“Im Herbst 1998 wurde ein deutliche Abnahme der Anzahl der Medusen im See beobachtet. Bis Dezember 1998 waren alle Medusen verschwunden. Michael Dawson und seine Mitarbeiter vermuten, dass wahrscheinlich durch das von einer El Niño-Konfiguration der Meeresströmungen im Pazifik verursachte sehr heiße Wetter für das Verschwinden der Medusen verantwortlich ist. Die Zooxanthellen sterben bei diesen Temperaturen ab. Im Januar 2000 erschienen wieder Medusen in größerer Zahl im Ongeim’l Tketau. Im Januar 2005 wurde mit ca. 31 Millionen die höchste jemals ermittelte Zahl festgestellt.”
Quelle: Wikipedia

Snorkeling with Jellyfish by tata_aka_T (via Flickr)

Snorkeling with Jellyfish by tata_aka_T (via Flickr)

JellyFish by cinz (via Flickr)

JellyFish by cinz (via Flickr)

http://www.vimeo.com/23079092

30. Juni 2010

Island sucht Freunde

Eine aus meiner Sicht sehr originelle Initiative des Icelandic Tourist Board: Iceland wants to be your friend

Endlich mal eine gelungene Art, auf die Präsenz in diversen Social Media-Diensten hinzuweisen und Newsletter-Abonnenten, Leser, Fans, Follower - oder eben Freunde - zu gewinnen.

Iceland wants to be your friend

Und wer die Seite bis zum Ende liest, darf sich sogar eine kleine isländische Überraschung herunterladen - Sehr sympathisch!

11. Juli 2009

Tagesausflug nach Trier

Im Juni war ich mit dem Mann und der Mutter beim Schwiegermütter-Beschnuppern in Koblenz. Neben einigen Arbeitstagen blieb auch Zeit für einige schöne Ausflüge. Gleich am zweiten Tag (Samstag) führte uns unser Weg nach Trier.

Tag 2: Trier

Trier gilt als älteste Stadt Deutschlands und hat sich viel seines römischen Erbes bewahrt. Die gesamte Anlage der Innenstadt geht auf römische Ursprünge zurück und ist trotz der mittelalterlichen Überformung des Grundrisses noch gut erkennbar.

Es war sehr heiß, und der Zug zurück nach Koblenz fuhr relativ früh, deswegen mussten wir uns auf die Haupt-Sehenswürdigkeiten beschränken: Porta Nigra, Hauptmarkt, Dom, Konstantinbasilika, Palastgarten, Kaiserthermen und Römerbrücke.

Die Stadt ist wunderschön, und es gibt dort noch viel zu entdecken, deshalb wird das mit Sicherheit nicht der letzte Besuch gewesen sein!

Hier einige Fotos:

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28. Juni 2009

Schwiegermütter-Beschnuppern in Koblenz

10 Tage mit dem Mann und der Mutter bei der Schwiegermutter in Koblenz…

Nun, die Mütter verstanden sich prächtig, Unstimmigkeiten gab es höchstens zwischen Müttern und “Kindern”, aber auch die wurden schnell beigelegt, und so wurde es ein runder Urlaub.

Für mich eher “Arbeitsurlaub”, denn einige Kundenprojekte brauchen momentan durchgehend Betreuung, aber es blieb auch Zeit für ein paar Ausflüge in die wunderschöne Umgebung (Rheintal! Moseltal! Lahntal! Luxemburg!).

Gleich am Ankunftstag (Freitag)  machten wir einen ersten Stadtrundgang durch die Koblenzer Innenstadt und genossen das milde Klima der Weinbauregion.

Tag 1: Koblenz

Am Zusammenfluss von Mosel und Rhein gelegen blickt Koblenz auf mehr als 2.000 Jahre Geschichte und häufige kriegerische Auseinandersetzungen zurück.

Von der römischen und mittelalterlichen Geschichte ist in Koblenz nicht mehr viel zu spüren, dafür umso mehr von der neueren deutschen Geschichte, denn die Stadt wurde im Zweiten Weltkrieg zu 87% zerstört.

Zwar wurden herausragende Bauwerke nach dem Krieg wieder aufgebaut, aber das Stadtbild atmet nach wie vor das “Flair” der 1960er und 70er Jahre.

Anknüpfend an die Tradition als Garnisonsstadt entstand nach dem Krieg in Koblenz der größte Garnisonsstandpunkt der Bundeswehr in der Bundesrepublik Deutschland. Neben tausenden Soldaten, die hier stationiert waren, befanden sich in Koblenz zahlreiche Verwaltungseinrichtungen der  Bundeswehr, was sich sowohl im Stadtbild als auch in den Ansichten der hier lebenden Menschen wiederspiegelt.

Nach der Wende wurde die Bundeswehr grundlegend umstrukturiert und viele Standorte, auch in Koblenz, geschlossen. Viele Kasernen werden neu genutzt, und die Stadt muss sich neu orientieren. In den letzten Jahren vollzieht sich glücklicherweise langsam  ein stadtplanerischer Wandel, so dass die Innenstadt an Ausstrahlung gewinnt und Plätze belebt werden.

Im Moment wird viel gebaut und renoviert in der Stadt, was vor allem daran liegt, dass Koblenz im Jahr 2011 die Bundesgartenschau ausrichten wird.

Hier ein paar Eindrücke von unserem Stadtrundgang:

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