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YoW: Schubert – An die Musik (D 547)

Heute beim “Year of Wonder”*: Franz Schubert: An die Musik (D 547, op. 88 Nr. 4)

Schubert-Lieder sind natürlich immer schön, auch wenn ich persönlich nicht diese Aufnahme mit Elly Ameling gewählt hätte. Sie war anscheinend zu ihrer Zeit eine ganz hervorragende Sopranistin und Interpretin von Kunstliedern (ich hatte bisher noch nicht von ihr gehört), aber – sorry – ich kann Sopranistinnen nur sehr schlecht hören, mir tut das in den Ohren weh.
Nun wurde das Lied (komponiert im März 1817 nach einem Gedicht von Franz von Schober) zum Glück auch von männlichen Interpreten aufegnommen, zum Beispiel von Fritz Wunderlich oder Dietrich Fischer-Dieskau; hier eine sehr schön gehauchte Version des Tenors Ian Bostridge.

Beim Stöbern nach einer schönen Aufnahme des Liedes bin ich auch mal wieder über Schuberts Trio in Es-Dur für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 2, D 929 (op. 100) gestolpert, das man sich als Ergänzung heute auch noch anhören kann, vor allem den zweiten Satz Andante con moto, z.B. in dieser Aufnahme des Trio Wanderer.

Mehr Schubert-Lieder darf ich mir nicht anhören, sonst hänge ich den halben Tag im Internet und versuche wieder, alles mitzusingen…

 


* “Year of Wonder” heißt ein Buch von Clemency Burton-Hill, in dem sie jeden Tag ein Stück klassische Musik vorstellt und zur Entstehungs- oder Wirkungsgeschichte der Stücke schreibt. Sie will klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich machen und zeigen, wie inspirierend Musik sein kann.

Hier stellt sie ihr Buch vor: Clemency Burton-Hill über “Year of Wonder: Classical Music for Every Day”
Begleitend gibt es eine Online-Playlist der Stücke: Spotify-Playlist “Year of Wonder”

YoW: Reich – Electric Counterpoint (Mats Bergström)

Beim “Year of Wonder”* gab es heute Minimal Music zu hören: Steve ReichElectric Counterpoint: I. Fast (gespielt von Mats Bergström)

Der erste Höreindruck ist schon ganz großartig: Diese Musik macht bei mir sofort großes Kopfkino. Ich mag ja ohnehin diese Art von Musik, wie sie etwa auch ein Michael Nyman komponiert: mit Bedacht konstruiert, aus vielen Wiederholungen und minimalen Variationen bestehend, wobei sich dann Melodielinien und Rhythmen überlagern, die Aufmerksamkeit folgt mal dieser, mal jener Linie, durch die Überlagerung entstehen Harmonien, ein Rhythmus (oder wechselnde), jede Ebene mehr macht das ganze Gebilde komplexer und spannender. Hier hat der Kopf zu tun, hier entstehen Bilder, es ist das akustische Äquivaent eines Wimmelbildes, ohne dass es irgendwie chaotisch wirkt oder zum Klangbrei verkommt. Eher ist es ein aufwändig gewobener Klangteppich, ein prächtiger großformatiger Gobelin, der tausend Geschichten erzählt. Musik zum Augenschließen und Eintauchen.
Mehr davon!

Das Stück stammt vom Album Electric Counterpoint von Mats Bergström. Bergström (* 1961) ist ein Klassischer Gitarrist aus Schweden, der auf diesem Album gemeinsam mit Jonas Östholm, Svante Henryson, Magnus Persson und Johan Liljedahl verschiedene Werke von Steve Reich spielt.

Steve Reich, 1936 in New York City geboren, gilt als einer der Pioniere der Minimal Music. Er beschäftigte sich intensiv mit Trommelmusik und begann in den 1960er Jahren mit Samples zu experimentieren, die er aneinanderreihte und dann ihre Phasen verschob. Bekannt wurde zum Beispiel sein Stück Typing Music aus dem Werk The Cave.

Das dreiteilige Werk Electric Counterpoint von 1987 besteht aus den drei Sätzen I. Fast, II. Slow und III. Fast.
Reich hat zwei Varianten des Stücks geschrieben, eine für E-Gitarre und Tonband (der Tonbandteil enthält zwei E-Bässe und bis zu zehn E-Gitarren) und eine andere für ein Gitarrenensemble.
Das Stück wurde (in der ersten Variante) erstmals 1987 von Pat Metheny aufgenommen, wobei Metheny den Tonband-Part mit Hilfe von Overdubbing selbst erstellt hat.
2007 wurde die weniger bekannte zweite Variante vom Gitarrenensemble Forestare erstmals aufgenommen (hier eine Live-Performance von 2015: Forestare interprète Electric Counterpoint).

Steve Reich war recht produktiv, und ich bin froh, einen neuen Komponisten zu haben, dessen Werk ich entdecken kann…

 


* “Year of Wonder” heißt ein Buch von Clemency Burton-Hill, in dem sie jeden Tag ein Stück klassische Musik vorstellt und zur Entstehungs- oder Wirkungsgeschichte der Stücke schreibt. Sie will klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich machen und zeigen, wie inspirierend Musik sein kann.

Hier stellt sie ihr Buch vor: Clemency Burton-Hill über “Year of Wonder: Classical Music for Every Day”
Begleitend gibt es eine Online-Playlist der Stücke: Spotify-Playlist “Year of Wonder”

YoW: Lauridsen – Dirait-on (Les Chansons des Roses No.5)

Ich bin über ein Link irgendwo auf Clemency Burton-Hills “Year of Wonder: Classical Music for Every Day” aufmerksam geworden. Die Autorin stellt jeden Tag ein Stück klassische Musik vor und umspannt dabei 1000 Jahre Musikgeschichte. In ihrem Buch stellt sie die Stücke und die Komponisten kurz vor, schreibt zur Entstehungs- oder Wirkungsgeschichte der Stücke und stellt sie in einen Kontext. Sie will klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich machen und zeigen, wie inspirierend Musik sein kann.
Begleitend gibt es eine Online-Playlist der Stücke: Spotify-Playlist “Year of Wonder”

Heute im Programm: Morten Lauridsen: Les Chansons des Roses No.5: Dirait-on

Morten Lauridsen (* 1943), als Sohn dänischer Einwanderer in den USA geboren und aufgewachsen war zunächst Feuerwehrmann beim beim United States Forest Service, bevor er sich entschied, ein Kompositionsstudium aufzunehmen. In den USA zählt Lauridsen zu den beliebtesten Chor-Komponisten. Sein Werk, das fast ausschließlich aus Vokalmusik besteht, wurde mit vielen Preisen gewürdigt. 2007 erhielt Lauridsen die National Medal of Arts verliehen, die höchste Auszeichnung, die von der amerikanischen Regierung an Künstler verliehen wird.

Les Chansons des Roses sind fünf Chorlieder, die Lauridsen 1993 nach französischsprachigen Gedichten von Rainer Maria Rilke komponierte.
Das erste der französischen Gedichte Rilkes, die Lauridsen vertonte, war Dirait-on. Der künstlerische Erfolg von Dirait-on ermutigte den Komponisten, vier weitere französische Gedichte Rilkes auszuwählen, die Rosen feiern, wodurch der Zyklus Les Chansons des Roses entstand: En une seule fleur (No. 1), Contre qui, rose (No. 2), De ton rêve trop plein (No. 3), La rose complète (No. 4) und Dirait-on (No. 5).

Das von Burton-Hill ausgewählte Dirait-on ist schön komplex gesetzt, teilweise wie ein Kanon aufgebaut überlagern sich die einzelnen Stimmlagen vielschichtig.
Dennoch spricht es mich nicht wirklich an, geht mir nicht ans Herz.

Ich höre noch ein wenig in andere Stücke von Lauridsen hinein, natürlich in die übrigen Chansons des Roses, aber auch in die Mid-Winter Songs, die Madrigali: Six “Firesongs” on Italian Renaissance Poems und in O Magnum Mysterium, aber der Funke springt nicht über.
Das ist Musik, die ich anhören kann, keine Frage, aber sie packt mich nicht.

Pink und gelbfarbene Rosenblüten am Strauch

Der Monat im Rückblick: April 2017

Nach dem stressigen März begann ich den April etwas matt und lustlos. Zum Glück konnte ich gleich zu Monatsbeginn nach K. fahren und dort eine Woche allein sein. So konnte ich notwendige Arbeit mit ein bisschen Erholung verbinden – auch wenn diese sich hauptsächlich in ausgedehntem Mittagsschlaf manifestierte. Immerhin war dort der Frühling schon viel weiter, und ich konnte in Farben und frischem Grün schwelgen, während H. sich in Berlin noch mit Schmuddelwetter herumärgerte.

Ostern verbrachten wir gemeinsam in K. – leider bei deutlich schlechterem Wetter. Zweimal waren wir essen (einmal beim Thai, einmal bei Vapiano) und ich war auf dem Markt in E. Für einen Ausflug war das Wetter dann doch zu schlecht, aber für einige schöne Spaziergänge und einmal Grillen mit T. & K. hat es gereicht. Außerdem stand bei den Nachbarn eine Geburtstagsfeier an, so haben wir auch unsere sozialen “Verpflichtungen” gut erfüllt.

Herr B. hat uns aus dem Holz der im Herbst gefällten Bäume zwei wunderschöne Schalen gedrechselt – sie werden einen Ehrenplatz im Wohnzimmer bekommen.

Ich habe in K. begonnen, etwas Finnisch zu lernen. Diese Sprache fasziniert mich – ähnlich wie Gälisch – schon lange. Leider hat sich das “nebenbei Lernen” als nicht sehr effektiv erwiesen. Ich hatte gehofft, jeden Tag 15-30 Minuten dafür “irgendwie” einzubauen, aber es ist schwierig, weil mein Tagesablauf bereits ziemlich durchgetaktet ist. Ich versuche das, bei der Planung für den nächsten Monat fest zu integrieren.

Arbeitsmäßig war der Monat nach dem Wahnsinns-März deutlich entspannter, wenn auch viel Zeit notwendig war, Verpasstes und Verschobenes aufzuholen. Jetzt am Monatsende liegen mir immer noch ein paar Sachen auf der Seele, die ich vernachlässigt habe, aber ich sehe Land.

In K. habe ich gemerkt, wie sehr mir momentan Anerkennung und Erfolgserlebnisse fehlen – immer derselbe Trott, dieselben Gewohnheiten, das befriedigt nicht wirklich. Da ich keine Zeit hatte, Befriedigung aus privaten Interessen oder meinen “Forschungen” zu ziehen, war ich unausgeglichen und unzufrieden – und ließ das auch an meiner Umwelt aus.
Auf die Gefahr hin, dass das furchtbar eitel klingt: Ich habe mal wieder aus Interesse einen IQ-Test gemacht (den bei der SZ) und für meine Altersgruppe “überdurchschnittlich” gut abgeschnitten (ich konnte tatsächlich fast alle Aufgaben in der vorgegebenen Zeit lösen – und hatte bei allen Aufgaben noch massig Zeit übrig). Das streichelt natürlich das Ego… :-)

Gesundheitsmäßig ging es auf und ab (mehr ab, zum Schluss aber zum Glück auch wieder aufwärts), aber immerhin haben nach Wochen endlich die Hüftschmerzen nachgelassen. Jetzt tut sie nur noch weh, wenn ich drauf liege.

Und sonst: Bei M. bricht langsam die Infrastruktur zusammen. Der DSL-Anschluss ist ausgefallen, die Telekom findet angeblich den Fehler nicht, und nun hat auch noch der Kühlschrank schlapp gemacht. Das erfordert relativ viel Einsatz von mir (Telefonate mit M., mit Hotlines, Recherchen, Anwesenheit vor Ort, Hilfestellungen, Begleitung zu Geschäften etc.), so dass mein eigener haushalt etwas kurz kam diesen Monat. Nach dem Aufenthalt in K. brennt es mir jedoch unter den Nägeln, hier jetzt endlich mal radikal auszumisten…

Schön: Frühling erleben: Blumen, blühende Bäume und Sträucher, Schmetterlinge, Vögel. Die Amseln! Spüren, wie die Energie zurückkehrt.
Nicht so schön: Viel Zeit mit M., was für uns beide schwierig ist. Streit. Gewichtszunahme. Angeschlagene Gesundheit, Energiemangel.

Filme: Angriff der Killertomaten (1978, von John De Bello) | Mein Vater der Außerirdische (2016, von Einari Paakkanen) | Bitte nicht stören! (1965, von Ralph Levy) | Die zwei Leben der Veronika (1991, von Krzysztof Kieślowski) | Interstellar (2014, von Christopher Nolan)

Musik: Lee Scratch Perry à la Philharmonie de Paris (Konzert am 21.4.2017)

Bücher: Stella Blomkvist: Der falsche Zeuge | Matti Rönkä: Entfernte Verwandte | James Patterson & Liza Marklund: Letzter Gruß | James Patterson: Todesbote / Todesahnung / Im Affekt / Sündenpakt | James M. Cain: Abserviert | Christophe Carlier: Der Mörder mit dem grünen Apfel | James Carol: Presumed Guilty – Schuldig bis zum Beweis des Gegenteils / Broken Dolls | Elizabeth George: Bedenke, was Du tust

Gewicht: Stetig rauf bis zur Monatsmitte, dann langsam wieder runter, momentan Stillstand.

Fotos:

Frankfurt am Main - Altes Stellwerk Fpf am Hauptbahnhof

Umsteigen diesmal in Frankfurt

 

Blühende rote Tulpen unter einem blühenden Birnbaum

Frühling im Garten

 

Blühender Fliederstrauch, dazwischen Zweige von blühender Forsythie

Frühlingsfarben

 

Apfelblüte

Die Äpfel fangen Mitte April an zu blühen

 

Innenaufnahme des umgestalteten Löhr-Centers in Koblenz

Das Koblenzer Löhr-Center wurde neu gestaltet

 

Altes Wespennest vom Vorjahr im Kasten eines Rollladens

Wir haben das Wespennest aus dem letzten Jahr entfernt und die Rollladenkästen (hoffentlich) dicht gemacht, damit dieses Jahr keine neuen Nester gebaut werden…

 

Bunt bemalte Ostereier in Eierkartons

Ostermarkt in Ehrenbreitstein

 

Hauptschiff mit Blick zum Altar der Klosterkirche St. Franziskus in Koblenz-Ehrenbreitstein

Klosterkirche St. Franziskus in Ehrenbreitstein

 

Zwei unregelmäßig geformte handgedrechselte Holzschalen

Die Schalen, die aus dem Holz unserer Bäume entstanden sind

Der Monat im Rückblick: März 2017

Ein sehr heftiger Monat, arbeitsmäßig wie privat.

Anfang des Monats eine Woche in K., aber es war kalt und hat geregnet, war also nichts mit dringend benötigten Wald-Spaziergängen oder Kaffee auf der Terrasse.
Immerhin eine mittellange Wanderung und ein Treffen mit alten Freunden, das dann leider in einem Ehekrach (bei den Freunden) mündet. Hat sich wohl viel Frust aufgestaut…
Und natürlich: Arbeit, Arbeit, Arbeit.

Nach der Wanderung Schmerzen in der rechten Hüfte. Überlastung? Entzündung? Durchs viele Treppensteigen werden sie eher schlimmer, und erst in Berlin bessern sie sich mit viel Ruhe und entsprechenden Salben sehr langsam.

Zurück in Berlin: Arbeit bis zum Abwinken, vor allem durch ein kurzfristig reingekommenes Notfall-Projekt, wo ich für einen erkrankten Entwickler in einem zeitsensitiven Website-Launch einspringen musste/ durfte. Ich habe es tatsächlich geschafft, allein für dieses Projekt 60 Arbeitsstunden in 2 Wochen aufzuwenden…
Viel anderes bleibt nun erstmal liegen und sorgt am Monatsende dafür, dass es keine Erholungspause nach dem Hammer-Projekt gibt.

Daneben dann noch Betreuung von M., die sich einer Katarakt-OP unterzieht, und Begleitung zu diversen Arzt- und Krankenhaus-Terminen.

Außerdem: Eine neue Türklingel samt Gegensprechanlage bekommen (die nach wie vor nicht funktioniert, da die Hausverwaltung zu geizig ist, mal die gesamte Verkabelung vom Klingelbrett an der Haustür bis zu mir in den 3. Stock überprüfen zu lassen). Ein langfristiges Angst-Projekt abgeschlossen. Ein weiteres (harmloses) Projekt abgeschlossen. Ein Vor-Ort-Termin bei einem Kunden in Brandenburg. Tickets für die April-Fahrt nach K. besorgt.

Schön: Trotz massivem Stress und Erschöpfung gesundheitlich und kräftemäßig gut durchgehalten.
Nicht so schön: Zu wenig Ausgleich neben Arbeit und Terminen.

Filme: In Time – Deine Zeit läuft ab (2011, von Andrew Niccol) | Verstehen Sie die Béliers? (2014, von Éric Lartigau) | Der Mann ohne Vergangenheit (2002, von Aki Kaurismäki) | Obsession – Schwarzer Engel (1976, von Brian De Palma) | Le Havre (2011, von Aki Kaurismäki)

Musik: Toss the Feathers

Bücher: Michael Hjorth & Hans Rosenfeldt: Die Toten, die niemand vergisst / Das Mädchen, das verstummte / Die Menschen, die es nicht verdienen (3. bis 5. Teil der Sebastian Bergman-Reihe) | Peter Robinson: Eine respektable Leiche (Inspector Alan Banks, Teil 2) / Wenn die Dämmerung naht (Inspector Alan Banks, Teil 17) | Kathy Reichs: Blut vergisst nicht / Knochen zu Asche / Knochenjagd / Knochen lügen nie

Gewicht: Durch stressbedingtes Essen 2 kg zugenommen

Fotos:

Lenzrose (Helleborus)

Lenzrose (Helleborus)

 

Gartenkrokus (Crocus)

Krokus in unserem Vorgarten

 

Tongrube auf Escherfeld

Tongrube auf Escherfeld

 

Aufsteller vor einem Bäcker: "Ick bin Berliner"

Für mich ist das ein Pfannkuchen :-)

 

Tor und Pförtnerhaus des ehemaligen Güterbahnhofs Berlin-Charlottenburg

Tor und Pförtnerhaus des ehemaligen Güterbahnhofs Berlin-Charlottenburg

 

Ringeltaube (Columba palumbus) auf dem Zweig einer Platane

Sie hätte so gerne ein Nest in meinem Blumenkasten gebaut: Ringeltaube