Musings

Erlebnisse, Gedanken und Fundstücke

YoW – My love is like a red red rose und Unsent love letters

“Year of Wonder”*  – heute Liebesmusik: My love is like a red red rose und Unsent Love Letters – Meditations on Eric Satie

Das ist heute mal nur so halb was für mich. My love is like a red red rose stammt vom schottischen Nationaldichter Robert Burns (1759-1796), der neben Gedichten und politischen Texten auch Lieder schrieb, teils auf Englisch, teils auf Scots, einem Dialekt, der in den schottischen Lowlands gesprochen wird. Das ist natürlich im Prinzip sehr was für mich, nur hätte ich nie im Leben diese klebrig-süße Interpretation von Eddi Reader gewählt, sondern selbstverständlich die von Andy M. Stewart. Und ich bevorzug von Robbie Burns andere Lieder, aber da geht es dann eben auch eher ums Trinken, Kämpfen und ähnliche amüsante Dinge…

Die Musik der Unsent Love Letters ist – nun ja. Mir ist das ein wenig zu sphärisch. Die in Usbekistan geborene Australierin Tamara-Anna Cislowska hat 26 Klavier-Miniaturen komponiert, die sie dem Leben und der Musik Saties widmet.
Ich halte es lieber mit dem Original, zum Beispiel mit den Gymnopédies & Gnossiennes.

 


* “Year of Wonder” heißt ein Buch von Clemency Burton-Hill, in dem sie jeden Tag ein Stück klassische Musik vorstellt und zur Entstehungs- oder Wirkungsgeschichte der Stücke schreibt. Sie will klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich machen und zeigen, wie inspirierend Musik sein kann.

Hier stellt sie ihr Buch vor: Clemency Burton-Hill über “Year of Wonder: Classical Music for Every Day”
Begleitend gibt es eine Online-Playlist der Stücke: Spotify-Playlist “Year of Wonder”

I Remember: Ruhala Kutas

Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar 2019 hat die Gedenkstätte Yad Vashem eine schöne Aktion ins Leben gerufen, die “IRemember Wall“. Nach Eingabe seines Namens wird einem nach dem Zufallsprinzip der Name eines Holocaust-Opfers aus der Yad Vashem-Datenbank zugeordnet, dessen man gedenken kann.

Ich gedenke hiermit

Ruhala Kutas

Ruhala Kutas wurde als Tochter von Yakov und Rojza (geborene Hecht) in Stryków in Polen geboren.
Zuletzt wurde sie 1941 gesehen.
Sie war noch ein Kind und wurde in der Shoah ermordet.

Von Ruhala wissen wir, weil Sender Balberman, der spätere Mann ihrer Schwester Szajndel ein Überlebender der Shoah, in Yad Vashem Gedenkblätter für sie und ihre Familie eingereicht hat.

Ruhala, Dein Name soll nie vergessen sein.

Foto von Ruhala Kutas, Opfer der Shoah, Yad Vashem

Ruhala Kutas, 1939

 

In der Datenbank von Yad Vashem kann man nach Holocaust-Opfern suchen.

Folgendes können wir aus den Gedenkblättern in Yad Vashem über Ruhalas Familie erfahren:

Ihr Vater, Yakov Shlomo Kutas stammte aus Stryków und war Schneider, ihre Mutter Rojza, geborene Hecht, stammte ebenfalls aus Stryków und führte einen Laden.
Sie hatten sieben Kinder: Die Töchter Hana, Szajndel Malka, Masha und Ruhala, und die Söhne Abraham Yitzhak, Gershon und Shaiya.
Sohn Abraham Yitzhak ist 1914 oder 1915 in Stryków geboren und war Soldat.
Tochter Hana war bei der Deportation der Familie 1941 bereits verheiratet.
Sohn Shaiya wurde vermutlich um 1933 geboren.

Die gesamte Familie wurde vermutlich im Dezember 1940 deportiert und später ermordet.

Nur eine Tochter überlebte: Ruhalas ältere Schwester Szajndel Kutas, geboren 1918.

Szajndel beschrieb 1978 für einen Zeitungsartikel ihren Leidensweg: Nach der deutschen Besetzung sollte Stryków, eine kleine Stadt nahe Łódź, “judenrein” gemacht werden. Zwei Tage vor Weihnachten (höchstwahrscheinlich 1940) wurde Familie Kutas Richtung Polen vertrieben. Sie bettelten um Essen und umwickelten die Füße mit Zeitungspapier gegen die Kälte. Sie gelangten ins Ghetto von Głowno und schließlich ins Warschauer Ghetto. Mit ihrer Schwester Masha und ihrem Bruder Gershon ging Szajndel zur Arbeit aufs Feld. Sie erkrankte an Typhus, und in dem Krankenhaus, in das sie gebracht wurde, wurden alle, inklusive der Krankenschwestern, erschossen. Szajndel überlebte und kehrte zurück zur Feldarbeit: Wer arbeiten konnte, hatte eine Chance zu überleben. Eines Tages wurde Szajndel mit tausenden anderen Juden in Viehwaggons verladen. Jemand sagte “Kämpf!” und sie wühlte sich aus einem Berg nackter Körper heraus, um atmen zu können. Von den 80 Menschen in ihrem Waggon überlebten nur drei. Der Zug ging nach Majdanek. Darauf folgten zwei Jahre in Block 25 in Auschwitz-Birkenau. Im Januar 1945 kam sie nach Ravensbrück; die Frauen und Kinder der Transporte, mit denen Auschwitz geräumt wurde, mussten bei strengstem Frost weite Strecken zu Fuß zurücklegen (sog. Todesmärsche). Hier erlebte Szajndel die Befreiung durch die Rote Armee. Von ihren Eltern und sechs Geschwistern kam niemand zurück.

Zeitungsartikel "One Family's Holocaust", Federation News, September 1978

 

Szajndel heiratete später Sender Balberman, der ebenfalls aus Stryków stammte, jedoch vor den Nazis nach Russland geflohen und dort in einem Arbeitslager interniert war. Beide sind in Ontario, Kanada begraben. Szajndel starb 2005.
Sender Balberman besuchte 1996 Polen. Davon gibt es zwei Videos:  Sender Balberman, Nathan Szafran in Poland 1996 und Strykow with Nathan Szafran, Sender and Sheldon Balberman

Stryków (1943–1945 Strickau) ist eine Kleinstadt 15km nordöstlich von Łódź in Polen. Sie hat heute etwa 3.500 Einwohner. Kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs lebten im Ort etwa 5.000 Menschen, von denen etwa 2.000 Juden waren (40 Prozent). Etwa 45 Prozent der Einwohner verloren im Krieg ihr Leben, unter ihnen fast alle Juden.

Die Region um Łódź war Ende 1939 dem sog. “Reichsgau Wartheland” (“Warthegau”) zugeordnet worden – ursprünglich polnisches Gebiet, das im Polenfeldzug (seit 1.9.1939) annektiert worden war.
In diesem Teil des Warthelandes, das auch vor 1919 nicht zum deutschen Staatsgebiet gehört hatte, gab es lediglich einige kleinere deutschsprachige Siedlungen sowie eine deutsche Minderheit im Raum Łódź. Insgesamt stellten Deutsche oder sich als Deutsche verstehende Polen im Jahr 1939 in diesem Gebiet nicht mehr als drei Prozent der Gesamtbevölkerung. Ziel der NS-Politik im Wartheland war es, dieses Gebiet so schnell wie möglich zu “germanisieren”. Dies geschah vor allem durch Neuansiedlung von Deutschen (sog. “Umsiedler”) und durch eine harte Assimilationspolitik mittels der sogenannten „Deutschen Volksliste“, wonach vor allem Deutschstämmige oder „zur Eindeutschung fähige“ oder “nach Umerziehung zur Eindeutschung fähige” Menschen Deutsche werden sollten. “Nicht Eindeutschungsfähige”, das waren vor allem Menschen, die aus “rassischen” Gründen nicht Deutsche werden konnten, also in erster Linie Juden, aber auch Sinti und Roma, wurden von der SS ins Generalgouvernement (von den Deutschen besetzte ehemals polnische Gebiete um Warschau, Lublin und Krakau) deportiert.

Erste Deportationen aus dem Wartheland wurden bereits Ende 1939 durchgeführt. Sie umfassten vor allem so genannte “ethnische Polen” und Juden. Bis März 1941 wurden mindestens 280.606 Menschen ins Generalgouvernement deportiert; manche Historiker gehen von noch höheren Zahlen aus.
Die Deportationen erfolgten unter der Aufsicht des “Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS” (SD) und mit der Unterstützung von Gendarmerie, Schutzpolizei, Volksdeutschem Selbstschutz sowie SA- und SS-Einheiten. Die Deportierten kamen zunächst in speziell eingerichtete Übergangslager oder wurden in Ghettos zusammengefasst. Die Existenzbedingungen in diesen Lagern waren schlecht – die Internierten litten häufig unter Hunger, Kälte, Krankheiten und schlechten sanitären Verhältnissen. Von den Durchgangslagern aus wurden die Menschen weiter in andere Lager oder Ghettos im Generalgouvernement Polen transportiert. Dies geschah zumeist mit Güterwaggons. Diese Transportkette endete für viele polnische Juden in den deutschen Vernichtungslagern. Widerstand gegen die Deportationen wurde mit Waffengewalt gebrochen.

Nach Angaben der Tochter Shayndl wurde die Familie Kutas im Dezember 1940 aus Stryków deportiert. Da die Angaben in den Gedenkblättern durchgehend besagen, man habe die übrigen Familienmitglieder “1941 zuletzt gesehen”, dürfte dies die Zeit sein, als Shayndl von der Familie getrennt wurde, vielleicht weil sie an Typhus erkrankte oder weil sie nach Majdanek deportiert wurde.

Da viele Unterlagen vernichtet wurden, ist nicht bekannt, wo Ruhala gestorben ist und ob sie am Ende allein war oder bei ihrer Familie.

תנוח בשלום

 

YoW: Byrd – Mass for Five Voices – Agnus Dei

Heute gab es beim “Year of Wonder”* William Byrd: Mass for Five Voices – Agnus Dei

Das ist wieder Musik für mich: vielstimmiger Choralgesang, der nach alten, dunklen Kirchen klingt, nach Weihrauch und Kerzenwachs duftet.

William Byrd (1543-1623) war einer der bedeutendsten englischen Komponisten der Tudorzeit und verfasste über 500 Werke, hauptsächlich Messen, Motetten, Madrigale, Kanons, Werke für Virginal (eine Art Cembalo) und Streicher und anderes. Byrd war seit 1572 zusammen mit Thomas Tallis Organist der Chapel Royal in London und erhielt gemeinsam mit ihm von Königin Elisabeth I. von England das Monopol für Notendruck.

Zwischen 1592 und 1595 verfasste er drei Messen, darunter die Mass for Five Voices, dem römisch-katholischen Ordinarium entsprechend bestehend aus Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei.

Ich höre mir vor Begeisterung gleich die ganze Messe an (etwas über 20 min) − hier eine Aufnahme von The Tallis Scholars

Wunderbar, nicht nur in besinnlicher Stimmung, sondern auch, um runterzukommen.

 


* “Year of Wonder” heißt ein Buch von Clemency Burton-Hill, in dem sie jeden Tag ein Stück klassische Musik vorstellt und zur Entstehungs- oder Wirkungsgeschichte der Stücke schreibt. Sie will klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich machen und zeigen, wie inspirierend Musik sein kann.

Hier stellt sie ihr Buch vor: Clemency Burton-Hill über “Year of Wonder: Classical Music for Every Day”
Begleitend gibt es eine Online-Playlist der Stücke: Spotify-Playlist “Year of Wonder”

YoW: von Weber – Klarinettenkonzert Nr. 1 in f-moll

Das “Year of Wonder”* präsentiert heute: Carl Maria von Weber: Klarinettenkonzert Nr. 1 in f-Moll, op. 73 – 3. Satz: Rondo. Allegretto

Carl Maria von Webers Freischütz haben wir im Musikunterricht durchgenommen, und ich habe diese Oper immer gemocht, weil sie melodiös war und “Wumms” hatte. Klarinette liebe ich nicht erst aber besonders seit meiner Bekanntschaft mit Giora Feidman, und so war ich sehr gespannt, wie dieses so herlich klagende Instrument bei Weber wegkommt.

Nicht schlecht, muss ich sagen, in diesem 3. Satz Rondo tutet die Klarinette fröhlich-gemütlich vor sich hin, während um sie herum gesprungen und getanzt, gesungen und jubiliert wird.

Weber (1786-1826) galt als musikalisches Wunderkind, komponierte mit 14 seine erste Oper, war ein Cousin von Mozarts Frau Constanze (geb. Weber) und tingelte Zeit seines Lebens durch die deutschen Lande, zunächst mit der reisenden Theatertruppe seines Vaters, später in eigenen häufig wechselnden Anstellungen als Kapellmeister (Breslau), Sekretär (Stuttgart), freischaffender Pianist, Dirigent und Komponist (Mannheim, Frankfurt, München), Operndirektor (Prag), Königlicher Kapellmeister und Direktor der deutschen Oper (Hoftheater Dresden). Er starb mit 39 Jahren auf einer Konzertreise in England an Tuberkulose.

Das ganze Klarinettenkonzert (1811 komponiert) ist hörenswert (22 Minuten), hier eine Aufnahme mit Walter Boeykens und den Philharmonischen Orchester Rotterdam unter James Conlon

 


* “Year of Wonder” heißt ein Buch von Clemency Burton-Hill, in dem sie jeden Tag ein Stück klassische Musik vorstellt und zur Entstehungs- oder Wirkungsgeschichte der Stücke schreibt. Sie will klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich machen und zeigen, wie inspirierend Musik sein kann.

Hier stellt sie ihr Buch vor: Clemency Burton-Hill über “Year of Wonder: Classical Music for Every Day”
Begleitend gibt es eine Online-Playlist der Stücke: Spotify-Playlist “Year of Wonder”

YoW: Schostakowitsch – Zwei Stücke für Streichquartett – Nr. 1 Elegie aus op. 29

Heute beim “Year of Wonder”* einer meiner gern gehörten Komponisten: Dmitri Schostakowitsch: Aus den Zwei Stücken für Streichquartett die Nr. 1 Elegie aus op. 29

Schostakowitsch (1906-1975) mag ich sehr, aber ich kenne gar nicht so viel von ihm. Die Elegie in fis-moll stammt aus der Oper Lady Macbeth von Mzensk, die Schostakowitsch nach dem Libretto von Alexander Preis komponiert hatte. Hier eine schöne Aufnahme des Emerson String Quartet.

Nachdem Schostakowitschs erste Oper Die Nase (nach Gogols gleichnamiger Erzählung), eine Satire auf die russische Bürokratie, die das erste lange Schlagzeugsolo der europäischen Musik enthält, nach 16 Aufführungen von den Bühnen verschwunden war, begann der Komponist mit seiner zweiten Oper Lady Macbeth von Mzensk. Die Uraufführung des teilweise derb erotischen Werks am 22. Januar 1934 in Leningrad war ein gewaltiger Erfolg und die Oper lief zwei Jahre lang mit fast 200 Aufführungen erfolgreich in Moskau und Leningrad.

Am 16. Januar 1936 besuchte Stalin die Aufführung der Oper im Bolschoi-Theater und war alles andere als begeistert. Angeblich habe er noch während der Aufführung wortlos das Theater verlassen. Am 28. Januar brachte die Prawda einen wahrscheinlich von Stalin selbst geschriebenen Artikel „Chaos statt Musik“ über die Oper heraus, in dem das Werk als Ausdruck „linksradikaler Zügellosigkeit“ und „kleinbürgerlichen Neuerertums“ gegeißelt wurde. Alle Aufführungen wurden gestoppt, die zuvor begeisterten Kritiker leisteten öffentlich Abbitte.

Schostakowitsch schlief fortan mit dem gepackten Koffer unterm Bett, ständig in der Angst, nachts von der Geheimpolizei NKWD abgeholt zu werden. Er litt unter Depressionen und Suizidgedanken, die ihn in unregelmäßigen Abständen für Jahrzehnte begleiten sollten. Mehrfach wurde er in die berüchtigte Geheimdienstzentrale Lubjanka gebracht, zu sogenannten „Volksfeinden“ befragt und eingeschüchtert. „Das Warten auf die Exekution ist eines der Themen, die mich mein Leben lang gemartert haben, viele Seiten meiner Musik sprechen davon.“ so Schostakowitsch später.

Während die Oper in der Sowjetunion verboten war, wurde sie den USA und in den europäischen Ländern mit Ausnahme des nationalsozialistischen Deutschland weiterhin erfolgreich aufgeführt. Die deutsche Uraufführung erfolgte erst 1959 unter dem Titel Lady Macbeth auf dem Lande.

Seit 1956 arbeitete Schostakowitsch an einer entschärften Neufassung, die am 8. Januar 1963 unter dem neuen Titel Katerina Ismailowa in Moskau uraufgeführt wurde.

1979, vier Jahre nach dem Tod Schostakowitschs, brachte Mstislaw Rostropowitsch eine Abschrift der Partitur der Urfassung von 1932 in den Westen, die er in Paris auf Tonträger einspielte. Die Partitur wurde im selben Jahr mit einer deutschen Übersetzung von Jörg Morgener und Siegfried Schoenbohm unter dem Titel Lady Macbeth von Mzensk veröffentlicht. Diese Fassung wurde 1980 erstmals in deutscher Sprache in Wuppertal szenisch aufgeführt und setzte sich anschließend im westlichen Raum gegenüber der überarbeiteten Version durch. Lediglich in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion blieb weiterhin die Neufassung maßgeblich. Erst 1996 führte Waleri Gergijew am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg beide Fassungen nebeneinander auf. Die erste Moskauer Aufführung der Urfassung erfolgte 2000 an der dortigen Helikon-Oper.

 


* “Year of Wonder” heißt ein Buch von Clemency Burton-Hill, in dem sie jeden Tag ein Stück klassische Musik vorstellt und zur Entstehungs- oder Wirkungsgeschichte der Stücke schreibt. Sie will klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich machen und zeigen, wie inspirierend Musik sein kann.

Hier stellt sie ihr Buch vor: Clemency Burton-Hill über “Year of Wonder: Classical Music for Every Day”
Begleitend gibt es eine Online-Playlist der Stücke: Spotify-Playlist “Year of Wonder”