Musings

Erlebnisse, Gedanken und Fundstücke

Weniger Angst haben – mehr Wissen: Zeichner entkräften Bürgerängste

“Angst ist ein schlechter Ratgeber. Unsere Vorsätze für 2016: Weniger Angst haben – mehr Wissen.
Eine Gruppe bekannter deutscher Zeichner hat sich zusammen getan, um die Top15 der Besorgten-Bürger-Ängste zu illustrieren -
und mit Fakten zu entkräften…”

Angst: Wir haben keinen Platz in Deutschland

In Relation zur Einwohnerzahl kommen in Deutschland auf 1.000 Menschen 2,5 Flüchtlinge. In Schweden sind es 8,5. Außerdem werden in Schweden mehr Asylanträge angenommen: Etwa zwei Drittel, in Deutschland nur etwa ein Drittel. (Zahlen von 2014)

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

Angst: Zu uns kommen nur Wirtschaftsflüchtlinge

 

Der diffamierende Begriff „Wirtschaftsflüchtling“ wird oft auf Asylsuchende vom Balkan verwendet, in der Annahme, sie würden bei uns lediglich ein besseres Leben suchen. Viele Roma vom Balkan werden allerdings in ihren Herkunftsländern diskriminiert. In Deutschland haben sie kaum Chancen auf Asyl. Anders etwa in der Schweiz: Dort bekommen 40 Prozent der Flüchtlinge vom Balkan Asyl.

 

Angst: Die Flüchtlinge bringen den Terror zu uns

 

Eine großartige Initiative und ein kleiner Lichtblick in diesen Zeiten der Verunsicherung, Demagogie und Hetze.

Angst ist ein schlechter Ratgeber!

Hier gibt’s noch mehr davon:

bildkorrektur.tumblr.com

Right Now – Eine Bestandsaufnahme

Ich lese… derzeit vorwiegend englischsprachige Krimis auf dem Kindle.

Ich trage… viele Ideen für eigene Projekte in mir. Einiges davon dreht sich im weitesten Sinne um Geschichte und Fotografie. Mal sehen, ob ich die Zeit finde, das eine oder andere umzusetzen.

Ich habe… die Nase gestrichen voll von Eltern, die ihren Kindern keine Grenzen setzen, weil sie lieber der beste Freund ihres Kindes wären anstatt ihre Verantwortung als Eltern wahrzunehmen.

Ich höre… bei der Arbeit am liebsten Gewitter mit Sturm

Ich trinke… immer noch regelmäßig zu wenig, obwohl ich es sofort merke, wie gut es mir tut, wenn ich genug trinke.

Ich esse… schon seit Mai schwere Winterkost, der Körper verlangt danach. Energie!

Ich stehe… immer mit einem Bein im Knast – Zumindest fühlt sich das Leben als Webentwickler zeitweise so an.

Ich gehe… jetzt wieder öfter spazieren und fotografieren. Futter!

Ich lache… momentan viel mit Kunden. So kann es bleiben!

Ich sehe… nicht ein, warum die Menschen, die jahrelang dafür gesorgt haben, dass ein Viertel lebenswert ist, jetzt vertrieben werden, weil sie die Mieten nicht mehr zahlen können, die die zugereisten neuen Besitzer ihrer (nun Eigentums-)Wohnungen verlangen, nur um ihre Rendite zu sichern und noch mehr Kohle zu machen.

Ich mag… intelligente Menschen, die es nicht nötig haben, andere herablassend zu behandeln, die vielleicht etwas langsamer im Denken und Begreifen zu sein scheinen.

Ich schreibe… immer sehr ausführlich, wenn ich was erklären will.  Nicht jeder mag das. Ich arbeite dran.

Ich weiß… nicht, was ich möchte,

Ich möchte… nicht, was ich weiß (Großartig: Blandine Ebinger: Die Hysterische Ziege)

 

Idee gesehen bei der Kaltmamsell

Save the date…

Rugby: Teros vs. Aguilas November 2009

Foto: U.S. Embassy photo by Vince Alongi (Public domain, Copyright info)

 

Vom 18. September bis 31. Oktober 2015 ist es wieder soweit:

Rugby World Cup 2015

Ausgewählte Spiele gibt es auf EuroSport (Pressemitteilung | Programmübersicht), LiveStreams sind kostenpflichtig, aber vermutlich werden Aufzeichnungen oder Ausschnitte gelaufener Spiele auf der offiziellen Homepage zu sehen sein.

Austragungsland ist England, das Eröffnungsspiel am 18.9.2015 bestreitet England gegen Fiji.

Mai 2015

Der Monat in Kürze: Viel zu tun, viel bewegt, viel geschafft, wenn auch nicht immer das, was geplant war. Gute Kontakte, zwei gute Ausflüge (BUGA Rathenow und Karneval der Kulturen). Endlich wieder mehr Energie, seelisch wie körperlich. Der erste komplett migränefreie Monat seit Jahren! Leider macht mir dafür immer noch der vor Ostern verunfallte Fuß zu schaffen. Insgesamt ein sehr guter Monat…

Woche 1

In der Arbeit neben viel Kleinkram (hier die Beratung für das richtige Mitarbeiterfoto, dort die Klärung letzter Fragen für ein neues Projekt, woanders diverse Wartungsarbeiten, eine Bildgalerie ist anzulegen, ein Template zu überarbeiten) und Planungsarbeiten vor allem Arbeit an einer neuen Seite für eine Mediatorin. Es ist erschreckend, wie viel Zeit Maintenance, Feuerwehreinsätze und Kleinstaufträge in Anspruch nehmen, die den größeren Projekten dann fehlt. Ich komme an den Punkt, mir dauerhaft Unterstützung suchen zu müssen. Eine Anfrage für ein neues Projekt, etwas Kleines, mal sehen, ob es was wird. Der Auftraggeber ist ein bisschen anstrengend, aber eigentlich sehr nett.
Angenehm: Die Zusammenarbeit mit einem neuen Dienstleister für ein CMS, das wir bisher nicht im Programm haben. Könnte was werden, er arbeitet zuverlässig, schnell und hat ausgezeichnete kommunikative Fähigkeiten.
Das Wochenende durchgearbeitet.

Der Mann hustet immer noch. Mein Fuß tut weh. Ich fühle mich schlapp und ohne Energie. Lebe praktisch nur für die Arbeit. Angebot von einem Leser, mir ein altes Foto fürs Kreuzberg-Blog zur Verfügung zu stellen. Darüber freue ich mich sehr, denn es ist schade, dass ich so wenig Zeit für die Seite habe.
Die Tochter des Cousins in Amerika interviewt ihren Opa über seine Militärzeit. Ich schaue mir das Video auf YouTube an – schöne alte Fotos und viele Dinge, die ich nicht über ihn wusste. Nachahmenswert! Treffe M. und suche mit ihr Regal und Gardinenstangen aus. Umreiße diverse Worst-Case-Szenarien für die Vereinbarung mit H. das Haus betreffend.
“Avogadro Corp: The Singularity Is Closer Than It Appears” von William Hertling gefällt mir außerordentlich gut. Es ist spannend geschrieben und sehr glaubhaft.

Essen: Natürlich Spargel, dann Lamm, Omelett, Garnelen. Fleischarm geht den Bach runter, wenn wir beide wenig Zeit haben, übers Essen nachzudenken, Rezepte oder Anregungen zu suchen, zu experimentieren.

Gelesen: Graham Masterton: Taken for Dead | William Hertling: Avogadro Corp.
Gesehen: Blutsbande, Teil 9 & 10 (Leijonborg, 2013)
Musik:
Wetter: Wechselhaft, mild. 10-15°C.

 

Sonne scheint durch Blätter einer Platane

Maisonne

 

Woche 2

Es geht weiter mit Feuerwehreinsätzen, Kleinkram, Organisatorischem, der Mediatorin-Seite. Alles ist zäh.

Nach dem komplett durchgearbeiteten Wochenende gönnen wir uns am Montag einen freien Tag und fahren zur BUGA nach Rathenow. Dieser Tag ist Balsam für die Seele und tut so gut! Leider ist er auch Gift für den Fuß. Baue aus dem alten Foto einen Beitrag über den Fotografen, der es gemacht hat. Netter Kontakt zum Jüdischen Museum wegen der Veröffentlichungsrechte eines weiteren Fotos von ihm. Ich sammle Archivkontakte… Beginne mit dem Sichten und Bearbeiten der Rathenow-Fotos.
Am Donnerstag (Himmelfahrt) kommen L. & B. zu Besuch nach Berlin. Zwei Treffen bei P. und gemeinsames Essen. Familienfotos, alte Stammbücher und Dokumente. Ich bin im siebenten Himmel, obwohl substanziell nicht wahnsinnig viel Neues dabei ist. Beginne bei Immobilienscout Herrenhäuser in MVP zu beobachten und zu sammeln.

Essen: Wieder Spargel, geschmorte Leber auf kroatische Art, Fleischkäse mit Kartoffelsalat, lila Pellkartoffeln mit Quark.

Gelesen: Orest Stelmach: The Boy From Reactor 4 | Adrian Barnes: Nod
Gesehen: An einem klaren Tag (Dellal, 2005)
Musik:
Wetter: Angenehm mild, in der Sonne sehr warm, meist wechselhaft, etwas Regen. 10-15°C.

Tulpenbeete auf der Bundesgartenschau 2015 in Rathenow im Havelland

Tulpen überall: BUGA 2015 in Rathenow

 

Woche 3

Rückschlag beim Datenbank-Projekt der Musikerin; muss mir wohl Hilfe holen (l). Ansonsten: Kleinkram, Organisatorisches, Mediatorin-Seite, neuer Kleinauftrag, neue Anfrage.

Ausgepowert. Fotos bearbeiten. Etwas Familienforschung auf der Basis der neuen Unterlagen. Unterlagen einscannen. Positive Antworten auf meine Bildanfragen zum Fotografen-Artikel. Müüüde. Mit M. Regal und Gardinenstangen gekauft. Samstag bei ihr, montiert und kaputte Waschmaschine gecheckt. Sonntag Karneval der Kulturen (etwas enttäuschend unter der neuen Organisation, auch viele Teilnehmer wirkten etwas lustlos, viele Gruppen extrem reduziert).

Essen: Nochmal lila Pellkartoffeln mit Quark, Spargel, Nudelpfanne, Pizza. Soul Food.

Gelesen: Adrian Barnes: Nod | Sergey Kuznetsov: Butterfly Skin
Gesehen: Der rosarote Panther 2 (Zwart, 2009) | Der Jäger – Geld oder Leben, 4-6 (Drury, 2012) | The Day After Tomorrow (Emmerich, 2004) | Jack Reacher (McQuarrie, 2012)
Musik: Viel Percussion, Samba, Volksmusik auf dem Karneval
Wetter: Wechselhaft, aber mild. 15-18°C.

Sambatänzerin beim Karneval der Kulturen 2015 in Berlin

Karneval der Kulturen 2015

 

Woche 4

Mediatorin-Seite fertig und online. Sehr netter Termin mit Modeladen-Kundin. Neue Anfrage eines Schweizer Kunden, für den ich vor Jahren was gemacht hatte – toll, wenn man erinnert wird. Recherche zu Video-Portalen. Medizinische Access-Datenbank.
Mein Thema ist dieses Jahr anscheinend Joomla – überall vernachlässigte Seiten, die irgendwann von ahnungslosen und unmotivierten Menschen zusammengestoppelt wurden, die mittlerweile erkannt haben (oder erkennen mussten), dass sie weder für den Entwicklerberuf noch generell für den Dienstleistungsbereich geeignet sind, und dass die Web-Programmierung nicht der Weg zum schnellen, einfachen Geld ist. Also: Aufräumen, beruhigen, Vertrauen wieder herstellen.
Alles dauert viel länger als gedacht. Zwei Änderungswünsche an der Website? Zack, ein dreiviertel Tag ist weg. Domainumleitung einrichten? Datenbankfehler, Komplettabsturz, manuelles Suchen und Ersetzen serialisierter Daten. Halber Tag weg.
Wochenende gearbeitet.

Nach dem Karneval erwartungsgemäß müde und fußweh. Ansonsten dabei, Ordnung zu schaffen (ich sehe meine Schreibtischplatte wieder!). Fotos bearbeiten, lesen. Diese Woche erheblich mehr Energie als den ganzen Monat. Schaffe viel. Etwas Familienforschung, etwas Karneval-Fotos bearbeiten.
Bei Amazon Dutzende kostenlose englische Kindle-Titel heruntergeladen (Thriller und Apocalypse). Blumenerde gekauft, alle Pflanzen haben das Umtopfen dringend nötig. Aber wann soll ich das machen?

Essen: Spargel (könnte mich reinlegen), Eierkuchen mit Champignons, Bandnudeln mit Lachs, Eier in Senfsoße (mit kretischem Oregano!), Harzer Würzfleisch mit Reis. Und viel Blattsalat.

Gelesen: Sergey Kuznetsov: Butterfly Skin | Jason Brent: Ash – A Thriller
Gesehen: Ein besonderer Tag (Scola, 1977) | Marcello Mastroianni (Nobécourt, 2015) | Geheimnisvolle Orte: Kummersdorf – Kaisers Waffenschmiede, Hitlers Kriegslabor (Farschid, 2015) | Die Ehe der Maria Braun (Fassbinder, 1979) | Spuren des Bösen – Das Verhör (Prochaska, 2010) | Zug um Zug (Alexander, 2014) | DFB-Pokalfinale (2015) | Mission Rosetta (Ribot, 2015)
Musik: Chudoba: Polkas, Lullabies and Wedding Songs | Filmmusik “Ogniem i Mieczem (Krzesimir Debski, 1999): Ruta Miata
Wetter: Wechselhaft, aber trocken, mild. 15-20°C. Sehr angenehm, das Wetter diesen Mai. Für die Pflanzen leider viel zu trocken, aber zum Glück keine Affenhitze. So kann ich es gut aushalten!

Wandmalerei "Phoenix" von Gert Neuhaus in Berlin-Charlottenburg

Was man bei Kundenterminen so entdeckt: Wandmalerei “Phoenix” von Gert Neuhaus (1989) in Charlottenburg