29. November 2011

November-Impressionen

Volkspark Hasenheide, Berlin-Neukölln

Volkspark Hasenheide, Berlin-Neukölln

Volkspark hasenheide, Berlin-Neukölln

Volkspark Hasenheide, Berlin-Neukölln

Schorfheide bei Groß Schönebeck

Schorfheide bei Groß Schönebeck

Schorfheide bei Groß Schönebeck

Schorfheide bei Groß Schönebeck

Raureif

Raureif

Fachwerkkirche Gollin (Templin, Uckermark)

Fachwerkkirche Gollin (Templin, Uckermark)

Mini-Landschaft mit Pilz

Mini-Landschaft mit Pilz

Herbstnebel - Schorfheide bei Ringenwalde

Herbstnebel - Schorfheide bei Ringenwalde

Schlosspark Ringenwalde (Uckermark)

Schlosspark Ringenwalde (Uckermark)

Abendstimmung, Temmen (Uckermark)

Abendstimmung, Temmen (Uckermark)

Alle Fotos © Astrid Kuckartz

13. Dezember 2010

Wikileaks - Gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen

Denkanstöße

“Sieben Jahrhunderte Wikileaks” titelt Don Alphonso am 9. Dezember 2010 im  FAZ-Blog  und stellt die Wikileaks-Veröffentlichungen in eine historische Reihe mit Reformern und Aufklärern wie William von Ockham, Jan Hus, Martin Luther, Giordano Bruno, Denis Diderot, Heinrich Heine und Rudolf Augstein. Allen gemeinsam sei, dass sie Tatsachen aussprachen und publizierten, die den jeweils Herrschenden unbequem waren.

Ich persönlich bin mir mit Blick auf die 7 Jahrhunderte Wikileaks sehr sicher, dass man Assange wie seinen Vorgängern einst auch ein Denkmal errichten wird. Man wird über seine Verfolger und ihre Verbrechen verächtlich reden, wie man heute verächtlich über Scheiterhaufen denkt, und sich über diese seine Zeit wundern, da die Bürger, die nun endlich frei und mündig gewesen wären, nicht genug getan haben, diejenigen zu schützen, die die Wahrheit sagten, und jene gewähren liessen, die sie bewusst belogen.

Quelle:  Sieben Jahrhunderte Wikileaks (FAZ-Blog, 9.12.2010)

Mit der Frage, wie sich mit dem Internet mediale und journalistische Strukturen und Denkgewohnheiten verändern, beschäftigt sich Marcel Weiß bei neunetz:

Der Kindergeburtstag in Sachen Internet ist vorbei. Wikileaks greift die etablierten Strukturen mit bisher ungekannter Stärke an und zeigt, zu was das Internet in der Lage ist oder was es anrichten kann; je nachdem, wie man es sieht.

Quelle:  5 Aspekte der aktuellen WikiLeaks-Revolution (neunetz, 8.12.2010)

Jochen Krisch beschäftigt sich bei Exciting Commerce mit den Folgen von Wikileaks und der damit verbundenen Enthüllungskultur für Unternehmen:

Viele Unternehmen schreiben sich gerne groß und “führend” auf die Fahnen. Aber stellen sie sich auch der Verantwortung, die mit dieser führenden Rolle verbunden ist? Sind sie ernsthaft bereit, öffentliches Vertrauen aufzubauen, sich der sozial-medialen Öffentlichkeit zu stellen und über ihr wahres Tun und Handeln aufzuklären?
(…)
Was wäre also beispielsweise, wenn die Protokolle der letzten Vorstandssitzung öffentlich würden? Was wenn Ordnungsanweisungen und Strategiepapiere bei Wikileaks auftauchten, frei zugänglich für Mitarbeiter, für Lieferanten, Dienstleister und für die breitere, interessierte Öffentlichkeit?

Quelle:  Ist Otto schon bereit für Wikileaks-Veröffentlichungen? Ist es Amazon? (Exciting Commerce, 12.12.2010)

11. März 2010

Stilblüte

“Es handelt sich entweder um Produkte, die nicht groß genuger Menge (…) besorgt werden konnten…”

(Quelle)

Brrrr….

move your body dog by Ol.v!er [H2vPk] via Flickr.com

move your body dog by Ol.v!er (H2vPk) via Flickr.com

15. Februar 2010

“Mein Name ist Zack. Anatol Zack.”

millers typewriter; Foto: jasminejennyjen (via Flickr)

miller's typewriter; Foto: jasminejennyjen (via Flickr)

Schreiben Sie gelgentlich Erzählungen oder Romane?

Wälzen Sie dann schonmal Telefonbücher, um griffige, originelle oder bildhafte Namen für die handelnden Figuren zu finden?

Schauen Sie doch das nächste Mal einfach in Ihren Spam-Ordner, denn Spam-Versender überschlagen sich derzeit geradezu, “echt” klingende Absendernamen zu generieren, die häufig unfreiwillig komisch erscheinen.

Beliebte Methoden der “Namensfindung” sind

  1. Mischen von englischen Vor- und (vermeintlich) deutschen Nachnamen:
    Ashton Zenzinger, Wayne Rosentreter, Audrey Schrapp, Carson Klostermayr oder Juanita Proske
  2. Die Wahl sehr ungewöhnlicher oder altertümlicher Vornamen in Kombination mit einem mehrsilbigen Nachnamen:
    Brunhilda Shepard, Lätizia Nakel, Radulf Reisenauer, Florinda Lustigmann, Tristan Telepoczky oder Euphemia Grüner.
  3. Die Wahl wenig gebräuchlicher Vornamen in Kombination mit einem kurzen, “knackigen” Nachnamen:
    Melchior Klob, Anatol Zack, Igor Hirn oder Camilla Zwick.

Übrigens: alle hier aufgeführten Namen stammen aus Spam-Mails, die ich am vergangenen Wochenende erhalten habe.

8. Januar 2010

Werbesprech

Aus einer Anzeige der Mediengruppe Klambt zu einer neuen Zeitschrift:

“Die mondäne Fashion- und Beauty-Welt im schnellen Beat der Nachrichten-Weeklies.

Mit LOOK ab Februar jede Woche up to date: STYLE, PEOPLE & NEWS im rasanten Crossover.”

?????

Heißt auf Deutsch soviel wie “Nachrichten zu Mode, Schönheit und Wohnen. Wöchentlich neu.”

Oder was?

Update: “LOOK” wird “GRAZIA” heißen. Macht aber wahrscheinlich auch keinen Unterschied.