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Erlebnisse, Gedanken und Fundstücke

Archive of ‘Bilder’ category

Quallensee in Palau

Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zu Quallen: Ich finde sie hochgradig faszinierend, wunderschön und bekomme panische Angst, wenn ich mit ihnen in einem Meer bin. Sehe ich beim Baden eine Qualle, kann ich auf Wasser laufen, so schnell bin ich draußen…

Kein Wunder, dass der “Quallensee” (Ongeim’l Tketau; Jellyfish Lake) in Palau eine große Faszination ausübt, auch wenn ich dort NIE tauchen werde:

“Im Herbst 1998 wurde ein deutliche Abnahme der Anzahl der Medusen im See beobachtet. Bis Dezember 1998 waren alle Medusen verschwunden. Michael Dawson und seine Mitarbeiter vermuten, dass wahrscheinlich durch das von einer El Niño-Konfiguration der Meeresströmungen im Pazifik verursachte sehr heiße Wetter für das Verschwinden der Medusen verantwortlich ist. Die Zooxanthellen sterben bei diesen Temperaturen ab. Im Januar 2000 erschienen wieder Medusen in größerer Zahl im Ongeim’l Tketau. Im Januar 2005 wurde mit ca. 31 Millionen die höchste jemals ermittelte Zahl festgestellt.”
Quelle: Wikipedia

Snorkeling with Jellyfish by tata_aka_T (via Flickr)

Snorkeling with Jellyfish by tata_aka_T (via Flickr)

JellyFish by cinz (via Flickr)

JellyFish by cinz (via Flickr)

Fotos:
“Snorkeling with Jellyfish” von taka_aka_T unter CC BY 2.0 (via Flickr)
“JellyFish” von cinz unter CC BY 2.0 (via Flickr)

Fotoveröffentlichungen: Vom Feng-Shui-Blog über die taz und Wikipedia zu CBS und bis nach Japan

Aus verschiedenen Gründen veröffentliche ich einen Großteil meiner Fotos auf Flickr unter einer Creative Commons Attribution-ShareAlike-Lizenz. Das heißt, jeder, der es mag, darf mein Bild auf seiner Website oder anderswo verwenden, sofern er das Bild nicht wesentlich verändert und mich als Urheber nennt.

Von Zeit zu Zeit überprüfe ich, wer so alles von dieser Möglichkeit Gebrauch macht – schließlich möchte ich nicht, dass meine Fotos in rechtlich zweifelhaften Zusammenhängen auftauchen.

Dabei entdecke ich dann immer wieder ganz lustige Sachen.

So tauchen immer wieder Bilder in den Wikimedia Commons auf – anscheinend werden sie automatisiert anhand der Lizenz von Flickr hochgeladen und dann von Redakteuren begutachtet und ggf. aufgenommen: meine Fotos in den Wikimedia Commons

Manche Fotos werden denn auch tatsächlich in der Wikipedia verwendet, etwa bei einem niederländischen Beitrag über den Berliner U-Bahnhof Schönleinstraße, beim englischen Eintrag zum Thema Ofen (stove) oder bei den  Einträgen zu den Schlössern Wolfshagen (deutsch und französisch) und Krampfer (englisch) in der Prignitz.

Gut gefallen hat mir auch ein Beitrag bei Statista, dem nach eigenen Angaben führenden deutschen Statistikunternehmen im Internet. Hier illustrierte man einen Beitrag zum Bierkonsum in Deutschland mit meinem Foto aus einem Koblenzer Biergarten – Königsbacher wird die kostenlose PR freuen…

Das Schweizer Magazin für ganzheitliches Leben natürlich wählte wagemutig mein Foto der mittelalterlichen Wandmalerei “Schmerzensmann” (aus der Koblenzer Florinskirche), um einen Beitrag zum Thema “Gewalt gegen Frauen” zu illustrieren: Krisengebiet Schweiz.

Und ob man mit Hilfe von Einrichtungsplanern tatsächlich ein ganzes Schloss gestalten kann, wie die Illustration des Beitrags Einrichtungsplaner – Wohnungseinrichtung am PC selbst gestalten (Mein Wohnparadies) suggeriert, weiß ich auch nicht.

Keiner putzt gerne, aber Spinnenweben an den Decken sind nicht nur nicht schön, sondern Feng-Shui-mäßig auch wahre “Energiebloker”. Meint zumindest die Seite Everyday Feng Shui und illustriert mit einer wunderschönen (und astrein geputzten) Stuckdecke aus dem Schloss Wolfshagen ihren Beitrag Staubfäden und Spinnweben.

Sehr gelungen finde ich auch die Verwendung des Fotos einer großen Pfütze in Berlin-Kreuzberg in einem Beitrag über Die Hochwasserlage durch Tauwasser in Mitteldeutschland. So sehr es mich freut, meine Bilder publiziert zu sehen, aber ließ sich da wirklich kein Foto von “echtem” Hochwasser finden?

Passend zum Titel Why Venture Capital Could Be Toxic to Your Success wählte das CBS Interactive Business Network BNET meinen Knollenblätterpilz als Illustration.

Den Beitrag Visit Atlanta boutiques on the Chic Boutique Tour des Examiner Atlanta schmückt mein Foto eines Schaufensters am Berliner Hermannplatz, und mein Foto der verschneiten Karl-Marx-Allee in Berlin hat es sogar bis nach Japan geschafft und ziert einen Artikel der EpochTimes.jp (japanische Ausgabe eines chinesischen Online-Magazins) über den ungewöhnlich kalten Dezember 2010 in Europa.

epochtimes_jp_ausschnitt

Besonders schön gefällt mir die Bildunterschrift, die übersetzt etwa lautet “DDR Hauptstraße war mit Schnee bedeckt”. Is ja man grade 20 Jahre her…
Die Übersetzung verraten mir natürlich nicht meine nicht vorhandenen Japanisch-Kenntnisse, sondern der Google-Translator (japanischen Artikel in der deutschen “Übersetzung” ansehen)…

Und, last but not least: Ich bin in der taz. die tageszeitung titelte am 16.12.2010 in ihrer Serie zum Schillerkiez in Berlin-Neukölln Wer bestellt das Feld? und nutzt als Illsutration mein Foto vom Tempelhofer Feld, das gerade mal zwei Wochen vorher aufgenommen worden ist.

Hier mein Photostream auf Flickr

Virtueller Rundgang durch den Petersdom und die Sixtinische Kapelle

Update 17.11.2019:
Ich wurde darauf hingewiesen, dass einzelne Rundgänge nicht (mehr) funktionieren.
Auf der Website des Vatikan gibt es eine Übersichtsseite mit virtuellen Rundgängen: Papstbasiliken und Papstkapellen
Derzeit (November 2019) funktioniert nur der Rundgang durch die Redemptoris Mater Kapelle
[Ende Update]


Der Vatikan bietet auf seiner Homepage einen virtuellen Rundgang durch verschiedene Kirchen, darunter den Petersdom und  die Sixtinische Kapelle an:

Zur Darstellung ist lediglich das Flash-Plugin notwendig.

Mit Hilfe der Maus kann man sich durch die Räumlichkeiten bewegen und Details der Decken, Wände und Fußböden näher heranzoomen.

Besonders Spaß macht das Ganze auf einem einigermaßen flotten Rechner und mit einem großen Monitor.

 

Wie entstanden diese virtuellen Rundgänge?

Ein Team von Studenten und Mitarbeitern der Villanova University in Pennsylvania (USA) hat jeweils tausende Fotos gemacht und sie in monatelanger Kleinarbeit zu einem 360°-Panorama zusammengefügt.

Die Aufnahmen wurden mit einer digitalen 21-Megapixel-Kamera gemacht, die auf einem Stativ befestigt war. Die Kamera wurde in 180°-Bögen auf und ab bewegt, wobei jeweils 30 Aufnahmen gemacht wurden.  Dann wurde die Kamera ein wenig horizontal gedreht und weitere 30 Aufnahmen in einem 180° Bogen auf- und abwärts gemacht. So wurde fortgefahren, bis man die Kamera an einem Standpunkt einmal um sich selbst gedreht und jeweils 90° nach oben und 90° nach unten geschwenkt hatte.

Die Drehs und Schwenks erfolgten durch einen batteriebetriebenen Antrieb, um möglichst exakt vorgehen zu können.

Allein im Petersdom wurden so an zwei Tagen von 12 verschiedenen Standpunkten aus tausende Fotos gemacht.

Das Fotografieren war jedoch der kleinste Teil der Arbeit: In monatelanger Kleinarbeit wurden die einzelnen Fotos bearbeitet, farblich aneinander angepasst, Verzerrungen entfernt und schließlich zu einem 360°-Panorama zusammengefügt.

Die Erstellung der virtuellen Rundgänge wird aus einer Spende eines ehemaligen Absolventen der Villanova University finanziert. Die Universität selbst ist eine Römisch-Katholische Institution.

Weitere Informationen:

 

Bitte nicht hineinbeißen!

Die Torten, Pizzas, Hähnchen und Salate, die  Stéphanie Kilgast herstellt, lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Satt werden würde man davon allerdings nicht, denn es handelt sich um meisterliche Miniaturen aus Modelliermasse.

Schwarzwälder Kuchen Miniature Food and My Birthday Cake

Tarte Kiwi Banane Miniature Food Sushi!

Potage Miniature Pizza Salami

Die junge Französin arbeitet mit Skalpellen, Zahnstochern und Rasierklingen und stellt neben originalgetreuen Essminiaturen im Maßstab 1:12 oder 1:6  für Puppenhäuser und Kaufmannsläden auch  Schmuck für Naschkatzen her – garantiert zuckerfrei!

Mint Chocolate Earrings Miniature Food Sushi Earrings

Huuge Strawberries - Dangle Earrings BO muffins Fraise

Pendentif Tarte Fruits Miniature Sushi Ring

Mittlerweile lebt Stéphanie Kilgast von ihren Miniaturen und betreibt eine kleine Firma namens “PetitPlat” (auf Deutsch etwa “Schälchen”). Kaufen kann man die kleinen Kostbarkeiten auch, zum Beispiel hier: PetitPlat Food Art bei DaWanda, und auf Wunsch werden auch spezielle Entwürfe angefertigt.

Miniature Food Christmas Cookies Christmas Wreath

Miniature Food Christmas Dinner Miniature Salmon Prep Board

Chocolate and Orange Cake Macarons Ladurée

Miniature Food Breads Final! Raspberry Vanilla Cake

Miniature food - Gâteau Anniversaire aux Fraises Fish Stall

Bildnachweis: Alle Fotos auf dieser Seite stammen von Stéphanie Kilgast und werden unter CC BY-NC-ND 2.0 via Flickr eingebunden.

Runde Welten: Planet-Panoramen

Planetoid Cul-De-Sac von DanDeChiaro via Flickr

Planetoid Cul-De-Sac von DanDeChiaro via Flickr

Planet-Panoramen (englisch: circular panorama oder planetoid panorama) entstehen, wenn man Fotos, die in einem 360°-Panorama aufgenommen wurden mit einer Software (sogenannter ‘Panorama Stitcher’) zusammensetzt und anschließend in Polarkoordinaten umsetzt, also quasi auf eine Kugelform projiziert. Das Ergebnis ähnelt einem kleinen Planeten, daher der Name.

Sehr schöne Beispiele gibt es auf Flickr (Suche nach ‘planetoid’).

Einige Tutorials, wie man derartige “Planeten” selber erstellen kann:

Foto: “Planetoid Cul-De-Sac” von DanDeChiaro unter CC BY 2.0 (via Flickr)