19. August 2010

Bitte nicht hineinbeißen!

Die Torten, Pizzas, Hähnchen und Salate, die  Stéphanie Kilgast herstellt, lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Satt werden würde man davon allerdings nicht, denn es handelt sich um meisterliche Miniaturen aus Modelliermasse.

Schwarzwälder Kuchen Miniature Food and My Birthday Cake

Tarte Kiwi Banane Miniature Food Sushi!

Potage Miniature Pizza Salami

Die junge Französin arbeitet mit Skalpellen, Zahnstochern und Rasierklingen und stellt neben originalgetreuen Essminiaturen im Maßstab 1:12 oder 1:6  für Puppenhäuser und Kaufmannsläden auch  Schmuck für Naschkatzen her - garantiert zuckerfrei!

Mint Chocolate Earrings Miniature Food Sushi Earrings

Huuge Strawberries - Dangle Earrings BO muffins Fraise

Pendentif Tarte Fruits Miniature Sushi Ring

Mittlerweile lebt Stéphanie Kilgast von ihren Miniaturen und betreibt eine kleine Firma namens “PetitPlat” (auf Deutsch etwa “Schälchen”). Kaufen kann man die kleinen Kostbarkeiten auch, zum Beispiel hier: PetitPlat Food Art bei DaWanda, und auf Wunsch werden auch spezielle Entwürfe angefertigt.

Miniature Food Christmas Cookies Christmas Wreath

Miniature Food Christmas Dinner Miniature Salmon Prep Board

Chocolate and Orange Cake Macarons Ladurée

Miniature Food Breads Final! Raspberry Vanilla Cake

Miniature food - Gâteau Anniversaire aux Fraises Fish Stall

30. Juni 2010

Island sucht Freunde

Eine aus meiner Sicht sehr originelle Initiative des Icelandic Tourist Board: Iceland wants to be your friend

Endlich mal eine gelungene Art, auf die Präsenz in diversen Social Media-Diensten hinzuweisen und Newsletter-Abonnenten, Leser, Fans, Follower - oder eben Freunde - zu gewinnen.

Iceland wants to be your friend

Und wer die Seite bis zum Ende liest, darf sich sogar eine kleine isländische Überraschung herunterladen - Sehr sympathisch!

18. April 2010

Farb-Ton-Kunst

Dass man mit Hilfe der Hochgeschwindigkeitsfotografie sensationelle Aufnahmen von Wassertropfen, fliegenden Insekten und ähnlichem machen kann, ist nicht so ganz neu.

Fotografen haben nun einen Weg gefunden, farbige Gebilde mit Hilfe von Klangwellen zu erzeugen und diese mit lasergesteuerten elektronischen Auslösern einzufangen. Die so entstandenen Aufnahmen sind einfach - Wow!

Wie funktioniert das Ganze?

Auf die Membran eines Lautsprechers (bzw. auf eine wasserdichte Abdeckung) werden verschiedenfarbige Wasser- oder Farbtropfen gegeben. Über den Lautsprecher werden Bassfrequenzen zwischen 50 und 200 Hz ausgegeben; die Vibrationen des Lautsprechers erzeugen eine Schwingung der aufgetragenen Flüssigkeit(en).

Mit einer Verzögerung von ca. 65 ms werden lasergesteuert mehrere Blitzgeräte ausgelöst und die Aufnahme mit Hilfe eines Makroobjektivs gemacht.

In Kombination mit Seifenblasen, fallenden Tropfen oder kleinen Gegenständen werden zusätzliche spektakuläre Effekte erzeugt.

Dancing Water Setup, Chaval Brasil

Dancing Water Setup, Chaval Brasil

fotoopa / Frans (Belgien)

“Started on 2004 for the first time. The last tool used are a homemade hardware controller with an Altera FPGA chip (DE1 terasic board) 2 lasers are used for the detection. Multiple flashes are used. The controller calculate the delay timings, power for the waves on the speaker, control the camera and flashes.” (fotoopa)

Flickr Stream von fotoopa | fotoopa auf PBase

Linden Gledhill / linden.g

“Shapes made out of water based paints and sound from a speaker. Motion captured with mic triggered SB800 Nikon flash controlled by StopShot.” (linden.g)

Flickr Stream von linden.g

Adam Connah / A.Connah

Flickr Stream von Adam Connah

Chaval Brasil

“I put some small drops on my subwoofer with the cone turned up, then sent some bass frequencies from my notebook. I tried 70hz, 110hz and 200hz, the results are very different on each frequency.
The room was dark, the camera set for a long exposure, 1sec was enough. All light is provided by the flash, which is triggred by a sound trigger connected to a Cactus wireless remote (if 430EX had a PC connection I would not need the Cactus in this setup).
Conveniently, the sound trigger is triggered when the subwoofer makes sound. I had to add a little bit of delay to get the drops jumping, the whole thing is very fast!” (Chaval Brasil)

Flickr Stream von Chaval Brasil

Barry Garozzo / lovephilly

Flickr Stream von lovephilly

1. März 2010

Runde Welten: Planet-Panoramen

Planetoid Cul-De-Sac von DanDeChiaro via Flickr

Planetoid Cul-De-Sac von DanDeChiaro via Flickr

Planet-Panoramen (englisch: circular panorama oder planetoid panorama) entstehen, wenn man Fotos, die in einem 360°-Panorama aufgenommen wurden mit einer Software (sogenannter ‘Panorama Stitcher’) zusammensetzt und anschließend in Polarkoordinaten umsetzt, also quasi auf eine Kugelform projiziert. Das Ergebnis ähnelt einem kleinen Planeten, daher der Name.

Sehr schöne Beispiele gibt es auf Flickr (Suche nach ‘planetoid’).

Einige Tutorials, wie man derartige “Planeten” selber erstellen kann:

15. Februar 2010

“Mein Name ist Zack. Anatol Zack.”

millers typewriter; Foto: jasminejennyjen (via Flickr)

miller's typewriter; Foto: jasminejennyjen (via Flickr)

Schreiben Sie gelgentlich Erzählungen oder Romane?

Wälzen Sie dann schonmal Telefonbücher, um griffige, originelle oder bildhafte Namen für die handelnden Figuren zu finden?

Schauen Sie doch das nächste Mal einfach in Ihren Spam-Ordner, denn Spam-Versender überschlagen sich derzeit geradezu, “echt” klingende Absendernamen zu generieren, die häufig unfreiwillig komisch erscheinen.

Beliebte Methoden der “Namensfindung” sind

  1. Mischen von englischen Vor- und (vermeintlich) deutschen Nachnamen:
    Ashton Zenzinger, Wayne Rosentreter, Audrey Schrapp, Carson Klostermayr oder Juanita Proske
  2. Die Wahl sehr ungewöhnlicher oder altertümlicher Vornamen in Kombination mit einem mehrsilbigen Nachnamen:
    Brunhilda Shepard, Lätizia Nakel, Radulf Reisenauer, Florinda Lustigmann, Tristan Telepoczky oder Euphemia Grüner.
  3. Die Wahl wenig gebräuchlicher Vornamen in Kombination mit einem kurzen, “knackigen” Nachnamen:
    Melchior Klob, Anatol Zack, Igor Hirn oder Camilla Zwick.

Übrigens: alle hier aufgeführten Namen stammen aus Spam-Mails, die ich am vergangenen Wochenende erhalten habe.